Heft 27

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Der Autor

Alja Renk (27) lebt mit seiner Frau Sonja in Biberach und studiert Sozialpädagogik. Seit Jahren in der Jugend- und Gemeindearbeit tätig, ist er im Moment Leiter von »Passion«, der Jugendarbeit seiner Gemeinde. Er möchte jungen Leitern helfen in ihre Berufung zu kommen. Mehr Infos gibt es unter www.xtent.org.

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Leiterschaft

Vorbild sein

Erfolgreiche Leiterschaft - Teil 3

// In diesem Teil zum Thema ›Erfolgreiche Leiterschaft‹ werden wir uns damit auseinandersetzen, welche Bedeutung die Vorbildfunktion eines Leiters hat. Der Apostel Petrus ermahnt in seinem ersten Brief die Ältesten und gibt ihnen eine klare Anweisung, wie sie ihre Leiterschaft ausüben sollen: »Hütet die Herde Gottes, die bei euch ist, nicht aus Zwang, sondern freiwillig, Gott gemäß, auch nicht aus schändlicher Gewinnsucht, sondern bereitwillig, nicht als die, die über ihren Bereich herrschen, sondern indem ihr Vorbilder der Herde werdet!« (1. Petrus 5, 2-3).

In diesen Versen ist unschwer zu erkennen, dass Leiterschaft etwas damit zutun hat, ein Vorbild für die Menschen zu sein, die in unserer Obhut sind. Somit haben wir hier einen weiteren bedeutenden Schlüssel für erfolgreiche Leiterschaft. Die Menschen, die unserer Leitung anvertraut sind, werden kaum etwas tun, was wir nicht auch selbst tun, da sie normalerweise mehr dem folgen, was sie sehen, als dem, was sie hören. Unser Charakter beispielsweise wird durch unsere Taten und durch unser Handeln sichtbar. Das heißt, keine oder schlechte Taten zeugen von keinem oder schlechtem Charakter. Grundsätzlich ist es so, dass Menschen einem potentiellen Leiter auf Grund seiner Kommunikationsfähigkeit oder auch auf Grund seiner äußeren Erscheinung häufig einen Vertrauensvorschuss geben. Dieser muss dann jedoch im Laufe der Zeit gerechtfertigt werden, sonst werden die Menschen diesem Leiter nicht weiter nachfolgen. Das liegt daran, dass Vertrauen nicht einfach so von alleine entsteht, sondern letztendlich verdient werden muss. Was wir sagen, muss also mit dem übereinstimmen, was wir tun, und unseren Worten müssen unbedingt auch Taten folgen, sonst werden wir niemals authentisch erscheinen. Wir müssen verlässlich und vertrauenswürdig sein, sonst verlieren wir das Vertrauen derer, die wir leiten sollen. Dies würde unter Umständen dazu führen, dass wir nur noch durch ›Amtsautorität‹ leiten. Zudem würden die Menschen die Motivation uns zu folgen verlieren und nur noch das tun, was sie tun müssen. Die Folge wäre dann eine zunehmende Ineffektivität der Mitarbeiter bzw. der Menschen, die wir führen. Die Ziele, die gesteckt wurden, könnten wir nicht erreichen.

Besonders bedeutend in der Vorbildfunktion des Leiters ist, wie dieser seine Beziehung zu Gott lebt. Unser Hunger und unsere Leidenschaft, unsere Hingabe, Motivation und einfach unsere Liebe zu Gott werden immer zur Nachahmung anreizen. Ebenso spornt unsere Bereitschaft zum Dienst andere an, oder unsere Liebe und unser Gehorsam dem Wort Gottes gegenüber.

Nun wollen wir uns jedoch ausführlicher mit unserem Charakter beschäftigen, der von außerordentlicher Bedeutung für unser Vorbildsein ist. Es ist unerlässlich, dass wir ständig an unserem Charakter arbeiten und uns von Gott verändern lassen. Wir müssen verstehen, dass es sich hierbei um einen Prozess handelt, den wir, solange wir leben, am Laufen halten müssen. Wenn wir in der Veränderung unseres Charakters etwas erreicht haben und dann nachlässig werden, können wir das Erreichte auch schnell wieder verlieren.

Die Bedeutung des Wortes ›Charakter‹
Wort Charakter stammt aus dem Griechischen und bezeichnete ursprünglich den Prägestempel einer Münze oder eines Siegels sowie das Geprägte selbst. Im übertragenen Sinn kennzeichnet der Charakter die Erkennungsmerkmale einer Person, die Gesamtheit ihrer seelischen Eigenschaften und Wesenszüge. Er beinhaltet auch die innere Haltung, die sittliche Grundeinstellung und die moralische Integrität eines Menschen.

Die Frucht des Geistes
Im Folgenden wollen wir uns die Frucht des Geistes, deren verschiedene Formen in Galater 5, 22-23 aufgelistet sind, genauer anschauen. Die Frucht des Geistes bildet einen grundlegenden Katalog an Charaktereigenschaften, die Gott in unserem Leben immer mehr sehen möchte.

Liebe Das höchste Ziel geistlicher Leiterschaft ist die Liebe. Alles, was wir nicht aus der Liebe heraus tun, hat letztlich vor Gott keinen Wert und nützt weder uns noch den Menschen, die wir leiten, etwas (siehe 1. Korinther 13, 1-3). Das Wort, das hier im griechischen Urtext verwendet wird, ist ›Agape‹ und meint eine selbstlose Hingabe an den anderen. Genauer wird die Bedeutung der Liebe in 1. Korinther 13, 4-8 erklärt: »Die Liebe ist langmütig, die Liebe ist gütig, sie neidet nicht, die Liebe tut nicht groß, sie bläht sich nicht auf, sie benimmt sich nicht unanständig, sie sucht nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet Böses nicht zu, sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit; sondern sie freut sich mit der Wahrheit, sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie erduldet alles. Die Liebe vergeht niemals …« Wenn wir Leiterschaft aus dieser Liebe heraus leben, können wir eigentlich nichts mehr falsch machen. Deshalb ist die Liebe auch die grundlegendste und wichtigste Charaktereigenschaft eines guten Leiters. Zu einem großen Teil – neben dem persönlichen Vorbild – findet geistliche Leiterschaft in der Lehre und im Ermutigen und Ermahnen statt. Hier können wir Menschen göttliche Richtungsweisung geben und sie positiv beeinflussen. In diesem Zusammenhang macht Paulus die Bedeutung der Liebe in 1. Timotheus 1, 5 noch einmal deutlich: »Das Endziel der Weisung aber ist Liebe aus reinem Herzen und gutem Gewissen und ungeheucheltem Glauben«.

Freude Bei dieser Frucht des Geistes handelt es sich um eine bleibende Freude, die nicht abhängig ist von Umständen oder Situationen. Sie mündet aus einem starken Bewusstsein und einer unerschütterlichen Überzeugung, dass Jesus die Herrschaft hat und uns alle Dinge zum Besten dienen müssen (siehe Römer 8, 28). Es ist eine Freude, die sogar im Leid bestehen bleibt, wie es auch bei Jesus war, »der um der vor ihm liegenden Freude willen die Schande nicht achtete und das Kreuz erduldete …« (Hebräer 12, 2).

Friede Friede ist eine tiefe Gelassenheit und Ruhe, die auch unter schwierigsten Bedingungen bestehen bleibt. Dieser Friede, den nur Gott geben kann, übersteigt alle menschliche Vernunft und hat die Kraft, unsere Herzen und Gedanken zu bewahren, wie es Paulus deutlich macht: »Seid um nichts besorgt, sondern in allem sollen durch Gebet und Flehen mit Danksagung eure Anliegen vor Gott kundwerden; und der Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt, wird eure Herzen und eure Gedanken bewahren in Christus Jesus« (Philipper 4, 7). Diese Worte von Paulus zeigen uns einen Weg, wie wir im Frieden Gottes wachsen können. Eines der wichtigsten Prinzipien, die ich gelernt habe um im Frieden Gottes zu leben, ist, meine Sorgen auf ihn zu werfen (siehe 1. Petrus 5, 6-7). Ich praktiziere dies immer wieder, indem ich einfach mit Gott spazieren gehe. Dies scheint ebenso der Herr ganz besonders zu mögen, da er wohl auch mit Adam ›in der Kühle des Tages‹ durch den Garten Eden ging und Zeit mit ihm verbrachte. Wenn ich also mit dem Herrn spazieren gehe, werfe ich einfach alle Sorgen, Ängste, Nöte und Anliegen auf ihn, gebe ihm alles ab und suche Geborgenheit in seiner Nähe. Dies ist eine sehr effektive Möglichkeit, um den Frieden Gottes zu empfangen; dieser ist so wichtig, da wir als Leiter regelrecht gelähmt werden und an Vorschubkraft verlieren, wenn wir Unruhe und Sorgen mit uns herumtragen. Zudem ruft uns der Verfasser des Hebräerbriefes auch dazu auf, dem Frieden mit allen nachzujagen (siehe Hebräer 12, 14). Wir können jedoch nur dann im Frieden mit anderen Menschen leben, wenn wir selbst den Frieden Gottes empfangen haben und er in unseren Herzen regiert.

Geduld Unter Geduld verstehen wir unter anderem die Fähigkeit warten zu können und die Bereitschaft mit unerfüllten Wünschen und Sehnsüchten leben, bzw. sie zeitweilig zurückstellen zu können. Geduld kann jedoch auch bedeuten Provokationen zu ertragen ohne Rachegedanken zu hegen. Jemand ist auch dann geduldig, wenn er Schwierigkeiten, Unrecht und Leiden mit Gelassenheit und Standhaftigkeit erträgt. In der Leiterschaft ist es auch ganz besonders bedeutsam, dass die von uns geführten Menschen wissen müssen, dass sie Fehler machen dürfen. Gerade hier muss ein Leiter geduldig sein und daran denken, dass Menschen besonders gut durch Fehler lernen können. Auch Jesus gab seinen Jüngern die Freiheit zu versagen. Als er die Zwölf – oder ein anderes Mal die 70 – aussandte um zu predigen und Zeichen und Wunder zu tun, war es keine Frage, dass er es selbst viel besser gekonnt hätte. Selbst die größten Führungspersönlichkeiten, Erfinder oder Menschen, die die Geschichte positiv veränderten, haben irgendwann einmal dürftig angefangen. Wir brauchen also sowohl für uns selbst als auch für die, die wir leiten, viel Geduld.

Freundlichkeit Unter Freundlichkeit können wir ein tätiges Wohlwollen und ein wertschätzendes, liebevolles Verhalten verstehen. In Psalm 90, 17 lesen wir: »Die Freundlichkeit des Herrn, unseres Gottes, sei über uns und festige über uns das Werk unserer Hände!«. Aus diesem Vers geht hervor, dass die Freundlichkeit Gottes Erfolg für unser Tun bringt. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass diese Freundlichkeit, die von Gott ausgeht, eine Atmosphäre schafft, in der man sich einfach wohl und sicher fühlt. Eine solche Atmosphäre bildet die perfekte Umgebung, um sich zu entfalten und zu entwickeln. Infolgedessen ist die Freundlichkeit auch für uns als Leiter eine so wichtige Charaktereigenschaft, da die Menschen, die wir führen, sich dann frei fühlen, sich zu entfalten und Dinge auszuprobieren. Somit kann unsere Freundlichkeit das Tun unserer Mitarbeiter segnen und ihnen Erfolg bringen.

Güte Güte ist sowohl eine innere Aufrichtigkeit als auch eine Handlungsweise, die dem Nächsten auch dann Gutes erweist, wenn er es nicht verdient hat. Als Leiter begegnen uns ständig Situationen, in denen Menschen uns gegenüber undankbar sind, obwohl wir unsere Hingabe, Zeit und Kraft in sie hineininvestiert haben. Hier ist es unerlässlich, dass wir lernen, diesen Menschen trotzdem zu dienen und ihnen weiterhin Gutes zu tun. Wie alle anderen Früchte des Geistes ist somit auch die Güte eine Eigenschaft dessen, wie Gott mit uns umgeht.

Treue Ein Leiter, der Treue zeigt, wird immer Vertrauen in Menschen wecken und als verlässlich angesehen werden. Treue heißt, nicht zu fliehen oder aufzugeben, auch wenn die anvertrauten Menschen all unser Tun als selbstverständlich ansehen, oder uns darin sogar angreifen. Gott hat mit uns einen Bund geschlossen, den er nicht aufgibt oder auflöst, selbst wenn wir untreu sind oder ihm den Rücken zukehren. Ein solches Dranbleiben ist auch für solche, die in Leiterschaft stehen, wichtig.

Sanftmut Sanftmut ist prinzipiell das Gegenteil von Rebellion und bezieht sich im Allgemeinen auf unsere Reaktion auf das Handeln anderer uns gegenüber. Ein sanftmütiges Pferd lässt sich beispielsweise sehr einfach lenken, da es nicht rebellisch oder widerspenstig ist, sondern auf die Anweisungen des Reiters bereitwillig reagiert. Genauso verhält es sich, wenn wir vor Gott eine sanftmütige Haltung einnehmen. Hier bedeutet dies einfach, ihm gegenüber gehorsam zu sein. Noch schwieriger ist es für uns oftmals sanftmütig auf das Verhalten von Mitmenschen zu reagieren. Hier sind wir aufgefordert nachzugeben, uns korrigieren zu lassen und anderen Menschen gegenüber milde zu sein.

Selbstbeherrschung Das griechische Wort für Selbstbeherrschung kann auch als Keuschheit oder Enthaltsamkeit übersetzt werden. Dies bezieht sich jedoch nicht nur auf einen reinen und heiligen Umgang mit der Sexualität, sondern geht darüber hinaus und betrifft auch andere Lebensbereiche.

Weitere Charaktereigenschaften
Selbstverständlich gibt es noch viele weitere Charaktereigenschaften, nach denen ein Leiter streben sollten. Da wären Demut, Integrität, Mut und eine positive, optimistische Grundeinstellung mit einem Blick nach vorne genannt. In Titus 1, 7-9 finden wir außerdem beachtenswerte Eigenschaften, die Paulus als Voraussetzung für den Ältestendienst anführt: »Denn der Aufseher muss untadelig sein, als Gottes Verwalter, nicht eigenmächtig, nicht jähzornig, nicht dem Wein ergeben, nicht ein Schläger, nicht schändlichem Gewinn nachgehend, sondern gastfrei, das Gute liebend, besonnen, gerecht, heilig, enthaltsam, der an dem der Lehre gemäßen zuverlässigen Wort festhält, damit er fähig sei, sowohl mit der gesunden Lehre zu ermahnen als auch die Widersprechenden zu überführen.« Eine ähnliche Aufzählung solcher Eigenschaften ist in 1. Timotheus 3, 2-3 niedergeschrieben: »Der Aufseher nun muss untadelig sein, Mann einer Frau, nüchtern, besonnen, anständig, gastfrei, lehrfähig, kein Trinker, kein Schläger, sondern milde, nicht streitsüchtig, nicht geldliebend, …«. All diese Eigenschaften sind für geistliche Leiter in jeglichem Bereich von Belang.

Jesus ähnlicher werden
»Ein Jünger ist nicht über dem Lehrer und ein Sklave nicht über seinem Herrn. Es ist dem Jünger genug, dass er werde wie sein Lehrer und der Sklave wie sein Herr.« (Matthäus 10, 24-25). Aus diesen Worten Jesu können wir schließen, wie bedeutend es für einen Leiter ist, ein gutes Vorbild zu sein. Rick Joyner schreibt dazu in seinem Artikel ›Die Leiterschaftsprinzipien Jesu‹: »Man kann die Qualität eines Leiters an der Qualität der Leute um ihn herum erkennen«.

Es gibt noch viele Bereiche, in denen wir aufgefordert sind, Vorbilder zu sein, wenn wir als Leiter erfolgreich und fruchtbar sein wollen. Unser Charakter ist hier zwar nur ein Aspekt, jedoch sollte die Beschäftigung mit diesem eine sehr hohe Priorität in unserem Leben haben. Jesus ähnlicher zu werden ist eine unserer höchsten Berufungen. In Römer 8, 29 sagt Paulus: »Denn die er vorher erkannt hat, die hat er auch vorherbestimmt dem Bilde seines Sohnes gleichförmig zu sein, …«. Sowohl in seinem Wesen als auch in seinen Werken sollte Jesus auf jeden Fall unser größtes Vorbild sein. In diesem Zusammenhang möchte ich jedoch ausdrücklich darauf hinweisen, dass Früchte oft langsam wachsen und am Anfang sehr klein sind. Wir müssen immer darauf achten, dass wir uns nicht unter Druck bringen lassen oder von uns selbst erwarten, perfekt zu sein. Gott fordert von uns keinen perfekten Charakter, sondern Authentizität und Aufrichtigkeit. Echtheit ist gefragt und wir müssen es lernen zu unseren Fehlern, die wir ja machen dürfen, zu stehen, offen darüber zu reden und auf die richtige Weise damit umzugehen. Was Gott von uns erwartet ist, dass die Frucht des Geistes in unserem Leben wächst, nicht, dass sie von einem Augenblick auf den anderen reif ist.

Außerdem sollten wir immer wieder mit unseren Schwächen und unserem Versagen vor Gott kommen und ihn an unseren Herzen wirken lassen. Gott zu suchen, in seiner Gegenwart zu leben und ihm zu gehorchen ist der Schlüssel zur Lösung aller Probleme. Deshalb müssen wir dies auch tun, um in unserem Charakter Veränderung zu erleben. Das Wort Gottes zeigt uns dies auch deutlich auf: »Wir alle aber schauen mit aufgedecktem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn an und werden so verwandelt in dasselbe Bild von Herrlichkeit zu Herrlichkeit« (2. Korinther 3, 18).

Desweiteren sollten wir uns gute Freunde suchen. Jemand hat einmal gesagt: »Zeige mir deine Freunde und ich sage dir, wer du bist.« Auch Paulus schreibt an die Korinther: »Irrt euch nicht: Schlechter Umgang verdirbt gute Sitten« (1. Korinther 15, 33). Häufig verändert der Herr unseren Charakter auch, indem er uns durch Krisen und Konflikte führt. Hier kommen wir oft an unsere Grenzen und sind dann wirklich von Gott abhängig. Solche Situationen können uns hart oder weich machen. Wenn wir bereit sind, Gott zu vertrauen, werden wir weich und somit auch veränderbar. Zudem ist es sehr wichtig, dass wir jemanden haben, der Einblick in unser Leben hat und dem wir Rechenschaft für unser Tun und Handeln abgeben. Dazu können Mentoren und Freunde dienen, mit denen wir über alles reden können und denen wir das Recht geben, in unser Leben hineinzusprechen und uns auch zu hinterfragen. »Ein Pfad zum Leben ist, wer auf Zucht achtet; wer aber die Mahnung unbeachtet lässt, leitet in die Irre« (Sprüche 10, 17). Der Herr möchte nicht, dass wir solche sind, die andere in die Irre leiten. Wenn wir uns also etwas sagen lassen, werden wir selbst zu einem Pfad, der zum Leben führt. ///

 

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